Freitag, 30. Juni 2017

Moritz ist da!

Was für eine ereignisreiche Woche: montags haben wir noch Benjamins zweiten Geburtstag gefeiert und freitags wurde sein kleiner Bruder Moritz geboren. Nach zwei Nächten im Krankenhaus sind wir nun seit einigen Tagen zu Hause und genießen die Zeit zu viert beziehungsweise zu fünft, denn meine Mutter ist zur Unterstützung aus Deutschland angereist.
Natürlich wirft uns beim zweiten Baby nichts mehr so schnell aus der Bahn, alles läuft etwas gelassener und routinierter. Selbst Google wurde bisher noch nicht bezüglich Einschlafhilfen oder Bauchweh um Rat gefragt. Wie heißt es so schön? Es ist alles nur eine Phase! Erfreulicherweise knallen meine Hormone dieses Mal auch nicht so durch wie noch vor zwei Jahren, als schon der Anblick irgendeines Hundewelpen am Straßenrand die Tränen in Strömen fließen ließ. Unverändert sind die besonderen Glücksmomente, die uns Moritz, genauso wie Ben damals, jeden Tag beschert: Sei es das zufriedene Schmatzen beim Stillen, das lustige Stirnrunzeln und Nasekräuseln während des Schlafs oder der warme Babykörper, der auf uns liegend ein Nickerchen hält. Und was Chris und mich am glücklichsten macht: Benjamins Reaktion auf seinen kleinen Bruder. Wenn er Moritz sieht, wird seine Stimme ganz hoch, er säuselt "Baby!" und kichert vor sich hin. Unendlich niedlich! Dann wuschelt er seinem Bruder liebevoll durch die schwarzen Haare und will ihn auf den Arm nehmen. Bisher keine Spur von Eifersucht, hoffentlich bleibt es so.
Wir amüsieren uns übrigens jeden Tag darüber, wie schnell sich altbekannte Probleme wieder einschleichen. Wer kennt es nicht? Ein Socken ist immer weg. Oder Spucktücher liegen überall herum, nur nicht dort, wo man sie gerade braucht. Nervig ist allein, dass ich nach dem Kaiserschnitt nicht so kann, wie ich will (Moritz lag falsch herum und ließ sich auch nicht per äußerer Wendung in die Geburtsposition drehen). Wenn ich überlege, wie schnell ich nach Bens Geburt wieder auf den Beinen war und Spaziergänge oder Kaffee außer Haus genießen konnte, dann stellt die gezwungene Auszeit nach der Bauch-OP meine Ungeduld vor große Herausforderungen. Auf der Couch liegend delegieren, das ist nicht so mein Ding. Davon, dass ich nicht mit Benjamin herumtoben und ihn knuddeln kann, gar nicht zu reden. Er wiederum steckt das alles besser weg als ich: Er ist nämlich viel zu busy mit seiner Oma: Türme bauen, Bagger gucken, Autos malen. Aber es geht langsam aufwärts und nächste Woche steht einem ersten Spaziergang sicherlich nichts mehr im Wege: Dann mit dem schon bereitstehenden Double Stroller und zwei Kindern. Wahnsinn! :-)
Vielen Dank übrigens für die netten Geschenke, Karten und Blumen, die uns schon erreicht haben! Ihr seid großartig!







Kommentare:

  1. gratuliere ganz herzlich zum zweiten kind ich bin durch zufall über deinen block gefallen und finde ihn sehr interessant und kurzweilig liebe grüsse aus dem schönen bayern alex

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    1. Hallo Alex! Vielen Dank für die Glückwünsche! Freu mich, dass Dir der Blog gefällt! Lieben Gruß nach Deutschland, Nancy

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